Tagtäglich tragen Frauen und junge Mädchen über 20 kg Wasser aus Quellen, die kilometerweit von ihren Häusern und Dörfern entfernt sind. Dadurch bleibt wenig Zeit für Bildung übrig, die langfristig gesehen jedoch entscheidend ist für eine Veränderung der Entwicklungsländer.
Schulen können keine Programme ausführen, wenn sie ihren Schülern, Dozenten und deren Familien kein Wasser zur Verfügung stellen können. Weil so viele Erwachsene durch verunreinigtes Wasser krank sind, stehen Kinder oft alleine da, um einen Haushalt zu führen, Nahrung zu suchen und sich um die Kranken zu kümmern.
Mit den vielen zusätzlichen Belastungen, die das Fehlen von Trinkwasser mit sich bringt, verliert Bildung einfach an Bedeutung. Das führt zu einem Teufelskreis von Armut, denn ohne eine richtige Ausbildung gibt es kaum eine Chance auf Verbesserung der eigenen Situation.
Schüler, die an Krankheiten aufgrund unsauberen Wassers leiden, können nicht in der Klasse bleiben. Sie verpassen die Chance, zu lernen und der Teufelskreis der Armut nimmt seinen Lauf.